Radialwellendichtringe leisten in vielen Anwendungen gute Dienste – doch bei hohen Drehzahlen, hohem Druck oder aggressiven Medien stößt diese klassische Dichtungsart an ihre Grenzen. Hier kommt die Gleitringdichtung ins Spiel: Zwei präzise bearbeitete Dichtflächen – ein rotierender und ein feststehender Ring – gleiten mit minimalem Spalt aufeinander ab und dichten dabei nahezu verschleißfrei ab.
Im Gegensatz zur federbelasteten Dichtlippe eines Radialwellendichtrings basiert die Dichtwirkung einer Gleitringdichtung auf einem hauchdünnen, kontrollierten Flüssigkeitsfilm zwischen den Gleitflächen. Das macht sie zur bevorzugten Lösung in Pumpen, Kompressoren und Anlagen mit hohen Umfangsgeschwindigkeiten oder kritischen Medien. Bei Fragen zur passenden Dichtungslösung für Ihre Anwendung unterstützt Sie unser Ingenieur-Support gerne.