Der Betriebsdruck ist derjenige Druck, mit dem ein Hydrauliksystem im normalen Einsatz tatsächlich arbeitet – im Unterschied zum theoretisch möglichen Nenndruck einer Komponente. Er bestimmt maßgeblich, welche Hydraulikschläuche, Stahlrohre und Verschraubungen für eine Anwendung geeignet sind.
Bei der Auslegung eines Systems muss der Betriebsdruck immer mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand unterhalb des zulässigen Nenndrucks der verwendeten Komponenten liegen, um Druckspitzen und Alterungseffekte abzufangen. Wird dieser Abstand zu knapp bemessen, drohen vorzeitiger Verschleiß oder im schlimmsten Fall ein Leitungsbruch. Bei der RRG berücksichtigen wir den Betriebsdruck bei der Auswahl passender Komponenten aus unserem Fluidtechnik-Sortiment.