Der Dämpfungsgrad ist eine dimensionslose Kennzahl, die beschreibt, wie schnell die Schwingungsamplitude eines Systems nach einer Anregung abklingt. Er ergänzt die Eigenfrequenz um die Information, wie „schwingfreudig“ ein System tatsächlich ist – zwei Systeme mit identischer Eigenfrequenz können sich im Ausschwingverhalten völlig unterschiedlich verhalten.
Ein niedriger Dämpfungsgrad führt zu lang anhaltenden Schwingungen und begünstigt im Resonanzfall hohe Amplituden, während ein hoher Dämpfungsgrad Schwingungen zwar schneller abbaut, dafür aber tendenziell mehr Energie in Wärme umwandelt. Bei der Auslegung von Schwingungsdämpfern und Isolatoren ist der Dämpfungsgrad daher neben der Eigenfrequenz eine der wichtigsten Berechnungsgrößen. Bei komplexeren Auslegungsfragen unterstützt Sie unser Ingenieur-Support gerne.