Körperschall bezeichnet Schwingungen, die sich über feste Materie – etwa Maschinenfundamente, Wände oder Rohrleitungen – ausbreiten, im Unterschied zum Luftschall, der sich durch die Luft überträgt. Gerade weil Körperschall unsichtbar durch Bauteile wandert, wird seine Ausbreitung im Gebäude oft erst spät als Lärmquelle erkannt.
Typische Quellen für Körperschall sind unwuchtige Motoren, Kompressoren, Pumpen oder Ventilatoren, deren Vibrationen sich ohne geeignete Entkopplung direkt in die Gebäudestruktur einleiten und dort teils weit entfernt vom Verursacher als Störgeräusch wahrnehmbar werden. Die wirksamste Gegenmaßnahme ist die schwingungstechnische Entkopplung der Schallquelle von der Unterkonstruktion, etwa durch Elastomerlager oder Isolatoren. Bei der RRG ist die Reduzierung von Körperschall ein zentrales Ziel unseres Schwingungstechnik-Sortiments.