Die Shore-Härte ist die gebräuchlichste Kenngröße zur Beschreibung der Härte von Elastomeren und weichen Kunststoffen. Sie wird mit einem genormten Prüfgerät gemessen, das die Eindringtiefe eines Prüfkörpers in das Material bewertet, und in Skalen wie Shore A (für weiche Gummiwerkstoffe) oder Shore D (für härtere Kunststoffe) angegeben.
Die Shore-Härte beeinflusst direkt zentrale Materialeigenschaften wie Elastizität, Dämpfungsverhalten und mechanische Belastbarkeit: Weichere Werkstoffe mit niedrigerer Shore-Härte dämpfen tendenziell besser, sind aber weniger tragfähig, während härtere Werkstoffe höhere Lasten aufnehmen, dafür aber steifer reagieren. Bei der Auswahl von Dichtungen, Federelementen oder Elastomerlagern ist die passende Shore-Härte daher eine der ersten Entscheidungen in der Produktauslegung. Bei der RRG ist die Shore-Härte ein zentrales Auswahlkriterium in unserem gesamten Elastomertechnik-Sortiment.