Die Vulkanisation ist der chemische Prozess, durch den Rohkautschuk unter Zugabe von Schwefel oder anderen Vernetzungsmitteln sowie unter Einwirkung von Hitze und Druck in ein elastisches, formstabiles Elastomer umgewandelt wird. Ohne diesen Schritt bliebe Kautschuk klebrig, temperaturempfindlich und ohne die charakteristische Rückstellkraft eines Gummiwerkstoffs.
Bei der Vulkanisation entstehen zwischen den Polymerketten des Kautschuks dauerhafte chemische Querverbindungen, die dem Material seine typischen Eigenschaften verleihen: Elastizität, mechanische Festigkeit und Beständigkeit gegenüber Temperaturschwankungen. Grad und Art der Vernetzung lassen sich gezielt steuern, um die Härte, Dämpfungscharakteristik und Beständigkeit des fertigen Elastomers auf die jeweilige Anwendung abzustimmen. Bei der RRG ist die Vulkanisation ein grundlegender Fertigungsschritt für viele Produkte unseres Elastomertechnik-Sortiments.